Touren 2010

Glaubenbielen April 2010
Am Osterwochenende wollten wir unbedingt noch eine Tour machen. Da leider das Wetter nicht so gut vorhergesagt war, konnten wir keine mehrtägige hochalpine Tour planen und entschlossen uns, am Karfreitag eine Tagestour zu machen. Die beiden Welpen wollten wir frei laufend mitnehmen. Am Morgen früh um halb 8 waren wir in Sörenberg startbereit. Nach Überholen einiger Tourer waren wir alleine im Neuschnee unterwegs. Andy übernahm mit dem leichten Schlitten und 4 Hunden das Spuren, Janine folgte mit 3 Hunden. Die beiden Welpen rannten vorne weg oder, wenn der Schnee zu tief wurde, hinter Andy her. Nach dem ersten Anstieg kam ein Abzweiger rund um einen kleinen gefrorenen See. Den weiterführenden Weg zu finden war gar nicht so einfach. Dank GPS aber konnte aber einfach die allgemeine Richtung und der bestmögliche Weg eingeschlagen werden. Unterwegs gab es einen steilen Querhang zu traversieren und 3 (oder waren es 4) Bäche ohne Brücke zu überqueren. Nach ca. 1 1/2 Stunden war Qivak schon sehr müde und Andy hat ihn in den Schlitten eingeladen, wo der kleine Kerl sich auch sofort hingelegt hat. Nach einiger Zeit hat er den Kopf aus dem Schlittensack gestreckt und interessiert alles beobachtet. Qadar, den wir vorsorglich auch mal eingeladen haben, hat sofort zu schimpfen begonnen und ist gleich wieder ausgestiegen. Nach 3 Stunden wurde im Sonnenschein eine Pause eingelegt. Leider standen wir nach der Weiterfahrt vor einer Sackgasse für unsere Schlitten, eine enge Waldpassage, und so mussten wir umdrehen. Im Tal liessen wir den wunderschönen Sonnentag auf der Terasse eines Restaurants ausklingen.

 

Rotondo April 2010
Es versprach ein schönes Wochenende zu werden und so beschlossen wir, nochmals eine Tour zu planen. Eigentlich wollten wir den etwas leichteren, flacheren Tiefengletscher im Furkagebiet fahren, aber leider klappte dies wegen fehlendem Schnee im Tal nicht. Also sind wir spontan ausgewichen und haben uns auf die etwas härtere Rotondo-Tour gemacht. Wie immer gab es Brücken und Lawinenabgänge zu queren. Die beiden Welpen sind wieder begeistert mitglaufen. Nach 3 Stunden im Schnee und auf Eis bergauflaufen waren die beiden müde und wir beschlossen, nicht zu übertreiben und die Tour abzukürzen. Nach dem letzten Steilhang (man muss dort Tritte machen, damit man hochkommt) machten wir eine Pause in der Sonne, bevor wir uns auf die, für uns auch anstrengende, Bergabfahrt machten. Nach der rasanten Runterfahrt genossen wir alle noch die Bergsonne, bevor wir uns wieder auf den Heimweg machten. Ein wirklich schöner Winterabschluss.

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