Touren 2007

Amden
Im Hochwinter bei schönstem Wetter konnten wir diese leichte Tour im Toggenburg fahren. Es war nicht allzu kalt und wunderschön mit viel Tiefschnee.

Rotondo
Diese Tour führt über 3 Pässe. Leider war die Musher-Kondition und das Wetter in diesem Jahr nicht so toll, dass wir nach der Hälfte des Weges abbrechen und umkehren mussten.

Wildhorn
Diesmal hat alles gepasst. Der Gipfel des Wildhorns ist erreicht und wir alle glücklich.

Alesch-Gebiet
Das schönste Erlebnis im Jahr 2007. Über Ostern 4 Tage auf dem Aletschgletscher verbringen bedeutet zelten bei -20°, lange Touren und faule Nachmittage in der Gletschersonne. Einfach toll.

Touren 2009

Rotondo
Die Rotondo-Tour hat es in sich – auch dieses Jahr mussten wir umkehren. Es hatte noch sehr viel Schnee in der Höhe und nach einigen kraftraubenden Hindernissen beschlossen wir, die Tour frühzeitig zu beenden. Trotzdem natürlich intensiv und wunderschön.

Amden
Wieder eine leichte 2-Tagestour im Toggenburg. Bei Feuer und Pasta lässt es sich gut gehen.

Chli Bielenhorn
Im Mai 2009 konnten wir leider die nochmals geplante Rotondo-Tour doch nicht mehr durführen, da die Anfahrt zu wenig Schnee hatte. Also sind wir kurzentschlsosen ausgewichen und haben das Chli Bielenhorn erschlittelt.

Touren 2010

Glaubenbielen April 2010
Am Osterwochenende wollten wir unbedingt noch eine Tour machen. Da leider das Wetter nicht so gut vorhergesagt war, konnten wir keine mehrtägige hochalpine Tour planen und entschlossen uns, am Karfreitag eine Tagestour zu machen. Die beiden Welpen wollten wir frei laufend mitnehmen. Am Morgen früh um halb 8 waren wir in Sörenberg startbereit. Nach Überholen einiger Tourer waren wir alleine im Neuschnee unterwegs. Andy übernahm mit dem leichten Schlitten und 4 Hunden das Spuren, Janine folgte mit 3 Hunden. Die beiden Welpen rannten vorne weg oder, wenn der Schnee zu tief wurde, hinter Andy her. Nach dem ersten Anstieg kam ein Abzweiger rund um einen kleinen gefrorenen See. Den weiterführenden Weg zu finden war gar nicht so einfach. Dank GPS aber konnte aber einfach die allgemeine Richtung und der bestmögliche Weg eingeschlagen werden. Unterwegs gab es einen steilen Querhang zu traversieren und 3 (oder waren es 4) Bäche ohne Brücke zu überqueren. Nach ca. 1 1/2 Stunden war Qivak schon sehr müde und Andy hat ihn in den Schlitten eingeladen, wo der kleine Kerl sich auch sofort hingelegt hat. Nach einiger Zeit hat er den Kopf aus dem Schlittensack gestreckt und interessiert alles beobachtet. Qadar, den wir vorsorglich auch mal eingeladen haben, hat sofort zu schimpfen begonnen und ist gleich wieder ausgestiegen. Nach 3 Stunden wurde im Sonnenschein eine Pause eingelegt. Leider standen wir nach der Weiterfahrt vor einer Sackgasse für unsere Schlitten, eine enge Waldpassage, und so mussten wir umdrehen. Im Tal liessen wir den wunderschönen Sonnentag auf der Terasse eines Restaurants ausklingen.

 

Rotondo April 2010
Es versprach ein schönes Wochenende zu werden und so beschlossen wir, nochmals eine Tour zu planen. Eigentlich wollten wir den etwas leichteren, flacheren Tiefengletscher im Furkagebiet fahren, aber leider klappte dies wegen fehlendem Schnee im Tal nicht. Also sind wir spontan ausgewichen und haben uns auf die etwas härtere Rotondo-Tour gemacht. Wie immer gab es Brücken und Lawinenabgänge zu queren. Die beiden Welpen sind wieder begeistert mitglaufen. Nach 3 Stunden im Schnee und auf Eis bergauflaufen waren die beiden müde und wir beschlossen, nicht zu übertreiben und die Tour abzukürzen. Nach dem letzten Steilhang (man muss dort Tritte machen, damit man hochkommt) machten wir eine Pause in der Sonne, bevor wir uns auf die, für uns auch anstrengende, Bergabfahrt machten. Nach der rasanten Runterfahrt genossen wir alle noch die Bergsonne, bevor wir uns wieder auf den Heimweg machten. Ein wirklich schöner Winterabschluss.

Touren 2011

Wir konnten dieses Jahr 4 Hochtouren im April machen, danach hatte es im Tal bereits keinen Schnee mehr – schade, das Wetter war immer noch toll.

Tour Rotondo
Diese Tour ist sehr anspruchsvoll aber wunderschön, deshalb versuchen wir sie jedes Jahr zu machen. Es hat alles gepasst, das Wetter war toll, die Lawinengefahr soweit i.O. (ausser natürlich Nassschnee) und wir und die Hunde fit.
Abfahrt um 4 Uhr morgens, Start in Realp dann um 06.30 Uhr. Der Weg hat diesmal zum Glück nicht so viele Lawinenkegel, die es zu queren gilt. Der erste Aufstieg dann ist stetig aber zum Glück noch nicht so steil. Später das erste grössere Hindernis, ein steiler Abschnitt den es hochzuklettern gilt. Die Schneedecke beginnt bereits weich zu werden und man bricht durch die oberste Schneeschicht. Jetzt den wunderschön sanft ansteigenden Gletscher hochlaufen, dann die Überquerung des ersten Passes (zur Abwechslung geht der mal etwas leichter). Dann eine steile Querung zum Muttenpass, das Extrem auf der Tour. Ein sehr steiler Hang, durchsetzt mit Felsen, der Schnee ist dort in Sonnenexposition bereits weich und wir sinken stellenweise bis zur Hüfte ein. Wir helfen gegenseitig, ziehen und schieben die schweren Schlitten den Hang hoch und sind erst nach vielen Versuchen endlich alle keuchend oben. Jetzt noch eine leichte Traverse, um ein paar Felsen herumfahren und dann sind wir auf dem Leckipass. Endlich eine Pause und die verdiente Entlöhung mit wunderschöner Aussicht. Wegen dem kühlen Wind machen wir uns aber schon bald auf die ebenfalls anstrengende Abfahrt. Zum Glück ist der Schnee weicher geworden, so können wir die Teams runter einigermassen gut bremsen. Für die Hunde und auch uns wird es eine aufreibende Abfahrt, der Schnee ist so weich geworden, die Hunde brechen immer wieder tief ein – wir Zweibeiner können kaum ohne Schneeschuhe laufen, sinken bis zur Hüfte ein und der viele Schnee vor der Bremsmatte verringert die Bremswirkung enorm. So fahren wir möglichst kontrolliert bergab, sind 6 Stunden nach Start wieder zurück in Realp und geniessen die Sonne und ein Schläfchen im Gras.

Tour Tiefenbach
Die Furkastrasse ist immer noch recht gut schneebedeckt und wir starten ab Schnee. In den ersten Haarnadelkurven in sonnenexponierten Stellen auf der Strasse hat es keinen Schnee mehr – wir denken mit Bauchschmerzen an die Runterfahrt. Bremsen und steuern auf Teer ist unmöglich und dann noch um solche 180° Kurven – naja es ist ja immer irgendetwas auf einer Tour nicht so einfach. Die Furkapassstrasse hoch ist es noch kalt und schattig, oben fahren wir in die Sonne und sehen beim Hotel Tiefenbach, dass der Hang oberhalb praktisch schneefrei ist und wir unmöglich mit den Schlitten dort hochfahren können. Also weichen wir spontan aus, biegen auf einen sichtbaren schneebedeckten Weg ab, konsultieren kurz das GPS und fahren nach Möglichkeit einfach mal bergauf. Eine längere Traversierung gibts natürlich auch, dann aber eine ganz schöne praktisch unbefahrene Strecke zum Schafberg. Dort eine gemütliche Pause und dann mit perfekten Bedingungen (Sulz) wieder die Abfahrt. Die Asphaltkurven bringen noch einen kurzen Adrenalinkick aber wir schaffen alles ohne Zwischenfall. Nach 4 Stunden sind wir zurück beim Bus, verpacken alles Material und geniessen dann noch gemütlich die Bergsonne.

Tour Giglistock
Start ab Steingletscher, die Sustenpassstrasse ist bis dorthin gut geräumt. Der Parkplatz ist gut besetzt, es sind viele Tourengänger unterwegs. Auch 2 Helis fliegen „faule“ Skifahrer auf das Gwächtenhorn, schade – die Abfahrt sollte man sich verdienen…
Wir fahren bei -5° das Tal Richtung Giglistock, wir sind froh um die Harscheisen, bei Hartschnee viele Traversen fahren ist sehr anstrengend ohne Eisen.
Dann der Gletscherein- und Aufstieg, ein steiler langer Hang. Die Hunde wollen auf der zick-zack-traversierenden Skispur laufen, da sie ausserhalb der Supr bereits im Schnee einbrechen.
Wir wühlen uns mühsam den Hang hoch, schieben, ziehen, stolpern mit Schneeschuhen den Hunden nach. Die Leithunde arbeiten toll un ziehen unbeirrt immer steil bergauf.
Endlich geschafft und ein etwas sanfterer Anstieg gibt wieder etwas Kraft. Die Schneeschuhe werden wir aber nicht mehr los, der Schnee ist weich und wir sinken ohne Schneeschuhe sofort tief ein. Nach einer kurzen Pause etwas unterhalb des Gipfels montieren wir die Kettenbremse und machen uns mit Herzklopfen auf die steile Abfahrt. Zum Glück ist inzwischen „gut Sulz“ und wir können die Schlitten mit Hilfe der Kettenbremse einigermassen gut bremsen.
Nach Ankunft in Steingletscher geniessen wir und die Hunde die Sonne noch etwas und machen uns später auf den Heimweg.

Tour Schafberg
Wir wollten eigentlich einen Weg rechts der Albert-Heim-Hütte als zweiten Zugang für auf das Chli Bielenhorn suchen (der Zugang am Bach entlang ist meist früh schneefrei). Die Furkapassstrasse ist bereits bis Tiefenbach offen, vor 2 Wochen sind wir noch den Pass hochgeschlittelt… Die weitere kleine Strasse hat gerade noch genug Schnee für uns, wir versuchen es also. Die lange Traverse ist bald erreicht und gemeistert, zum Glück hat es doch auch noch genügend Schnee dort. Der Weiterweg erweist sich aber als schwierig, die 2 Wochen Sonne haben dem Schnee zugesetzt, die Hänge sind zum Teil felsig geworden und sich einen Weg durch die Steine suchen ist nicht ganz einfach, vor allem möchten wir ja auch noch heil zurückfahren können. Wir kommen aber der Hütte nahe, bis wir doch vor einem Steinfeld stehen und beschliessen umzukehren. Wir schlitteln/laufen nochmals auf den Schafberg und machen dort Pause. Von dort sieht man die Albert-Heim-Hütte gut, es ist einfach zu felsig geworden, die Skitourer steigen mit den Skis auf dem Rücken von der Hütte ab – unmöglich für uns. Wir geniessen eine ausgiebige Pause in der Sonne bevor wir uns in die Abfahrt stürzen. Auch hier sind wir froh um die Bremsunterstützung der Kettenbremse und die Harscheisen in den noch harten Traversen. Nach der rasanten Abfahrt packen wir unsere Sachen und machen uns bald auf den Heimweg.

Touren 2012

Tour Bielenhorn Mai 2012
Leider war an Auffahrt das Wetter nicht so gut vorhergesagt. Also haben wir die geplante Mehrtagestour verschoben und haben das Bielenhorn am Furkapass erschlittelt.
Die Anfahrt am Vortag war abenteuerlich – Schneesturm und -10°, wir waren froh als wir wohlbehalten Tiefenbach erreicht hatten.
Am Auffahrt-Donnerstag durften wir bei schönstem Wetter den Gipfel des Bielenhorn erreichen und haben auch noch gleich den Schafberg angehängt. Eine tolle Tour, bei den 30 cm Neuschnee richtig anstrengend und wie im tiefsten Winter. Auch diesmal waren die S-Hunde mit eingespannt und voll motiviert dabei.

Tour Wildhorn Mai 2012
Dank den guten Schneebedingungen in den Bergen konnten wir auch im Mai noch Touren durchführen. Das Wildhorn (3200 müM.) haben wir trotz mässig vorhergesagtem Wetter versucht – nach längeren Nebelstrecken wurden wir mit Sonnenschein und Nebelmeer belohnt. Zum Glück führen wir immer GPS mit, bei aufsteigendem Nebel bei der Abfahrt konnten wir wenigstens auf der Aufwärtspur bleiben, auch ohne Sicht. Der See machte noch etwas Sorgen, war aber ausser am Rand noch tiptop gefroren. Bei der Aufstiegspur nach dem See ist vor einiger Zeit eine riesige Lawine abgegangen, sehr imposant.
Nach 6 Stunden (inkl. ausgiebigen Pausen im Sonnenschein) waren wir wieder alle gesund zurück. Die jüngsten beiden Hunde haben wir diesmal auch mit eingespannt, sie haben es super gemacht.

Tour Rotondo April 2012
Auch dieses Jahr liessen wir uns vom Gotthard-Massiv verzaubern und eroberten das Leckihorn (3068 müM).
Anstrengend waren sie, die „nur“ 20 km und dafür 3000 Höhenmeter der Tour – aber halt wunderschön.
Die drei Pässe zu überqueren war wieder abenteuerlich, wir haben vor allem bei unserem „Lieblingssteilhang“ trotz Steigeisen und Seilen fast eine Stunde gebraucht, um die drei Teams hochzubringen. Aber wir haben es hingeriegt und nach 4 h Aufstieg den Gipfel erreicht – natürlich war es bei schönstem Sonnenschein so zugig, dass wir uns gleich wieder an die Runterfahrt gemacht haben. Eine grössere Pause gabs dann erst auf dem Gletscher. Nach 6 Stunden sind alle wieder wohlbehalten unten angekommen. Die beiden „Welpen“ mit ihren 7 Monaten sind alles frei mitgelaufen und hatten Riesenspass. Klar waren am Abend alle müde, aber nach einem Nickerchen in der Sonne schnell wieder fit.

Über Nacht wechselte dann das Wetter und am Morgen begrüsste uns dickster Nebel. Eigentlich wollten wir noch das Chli Bielenhorn (2940 müM) machen, leider mussten wir aber die Tour abbrechen, die Sicht war einfach zu schlecht.

Eine riesige Lawine hat diesen Hang schneefrei gemacht…

Es hat ja noch viel Schnee, wir hoffen noch auf ein paar weitere Touren – das Wetter muss aber eindeutig besser werden…

Touren im Toggenburg März/April 2012
Da es noch so viel Schnee in den Voralpen hat, konnten wir auch einige Touren noch im Toggenburg fahren… Manchmal halt im grössten Schneesturm.