Wagenrennen

Seit 2010 sind wir keine Wagenrennen mehr gefahren, meist weil es nicht in den Trainingsplan gepasst hat…

 

2010
Wagenrennen Thun
Freitag + Samstag 12./13. November
Anfahrt war schon am Freitag Abend mit dem Ziel, am Mushermeeting ab 20:00 Uhr dabei zu sein, zumal wir noch nie in Thun gestartet sind. Nach dem Mushermeeting bezogen wir unseren Platz und richteten unser Lager ein für die Nacht. Seit unserer Ankunft regnete es zum Glück nicht mehr und so konnten wir einen gemütlichen Abend mit unseren Kollegen geniessen. Durch die warme Wettervorhersage wurden die Startzeiten geändert und Kategorien, die die lange Strecke absolvierten mussten, konnten früh mit noch kühleren Temperaturen starten. Der Regen vom Freitag hat seine Spuren auf dem Trail hinterlassen, als Beifahrer wird man ein bisschen dreckiger als der Fahrer. Wir starteten in der Kategorie 8 Hunde. Mit Janine als Fahrer und ich als Beifahrer, absolvierten wir mit Paluk (zum ersten mal als Leitund in Lead), und den zwei Jungen (zum ersten mal eingespannt an einem Rennen) den Trail mit kleineren Problemen (v.a. Weg finden 🙂 aber trotzdem zu unserer Zufriedenheit. Nach unserem Lauf halfen wir bei den Vorbereitungen für den Start von Kollegen und begleiteten diese auch zum Start. Später konnten wir unsere Laufzeit anschauen und sind mit ca. 1 min 30 sec Rückstand auf den Führenden auf dem 4ten Zwischenrang. Nach einem gemütlichen Nachmittag bei schönstem Wetter konnten wir dann am Abend das Musheressen geniessen und die Informationen für den Sonntag entgegennehmen.

Sonntag 14. November
Die Nacht auf Sonntag hat eine kleine Abkühlung gebracht, im Freien und auch im Bus. Janine hat auf der neu montierten Pritsche geschlafen und ich auf dem Boden. Damit wir auch gut schlafen konnten, haben wir unsere Gas-Heizung angezündet, um die Kälte und Feuchtigkeit draussen zu lassen. Der Schlaf wurde nur einmal durch einen kurzen Radau aus der Box unterbrochen, ansonsten schliefen wir prächtig. Der Morgen war frisch und wir starteten zum 2. Lauf um 9:08 Uhr. Frühzeitig am Start haben wir uns zum Ziel gesetzt einfach unsere Zeit zu unterbieten. Mit unseren beiden gerade vor einer Woche 12 Monate alt gewordenen Rabauken wollten wir nicht übertreiben. Unter den kühleren Bedingungen sollte dies eigentlich gut gelingen. Doch es kam besser als erwartet! Die Hunde waren top motiviert, Paluk und diesmal Lasse in lead legten ein hohes Tempo vor. Ebenfalls hat sich Paluk die Strecke gut eingeprägt und wir hatten keine Verwicklungen oder Abweichungen vom Weg mehr. Im Ziel angekommen hörten wir nur noch die Durchsage, dass wir unsere Zeit um 3 Minuten verbessert haben, was uns natürlich sehr freute – wir haben unser Ziel erreicht. Nach dem Lauf halfen wir wieder den Kameraden und machten uns einen gemütlichen Tag mit den Hunden und den anderen Mushern. Das Resultat und die Rangliste hat uns noch nicht interessiert, bis eine Kollegin uns mitteilte, dass wir einen Platz gutgemacht haben, was uns den 3. Rang einbrachte. Das Rennen in Thun ist kein Podestrennen sonder es zählt einfach nur mitzumachen und gemeinsam mit Hund und Mushern ein schönes Wochenende zu erleben. Des weiteren bekommen die Teilnehmer alle denselben Preis, egal welche Platzierung erreicht wird. Als wir uns dann unsere Zeit doch noch angeschaut haben, stellten wir fest, dass wir die Zeit des bisher Schnellsten in unserer Kategorie heute um 10 Sekunden unterboten hatten und somit Tagesbestzeit erreicht haben. Mit 80kg Mitfahrer, 2 Junghunden im Team, einem Jungleithund das erste Mal in lead – und natürlich 8 von 8 vorhandenen Hunden eingespannt sind wir mit dem Resultat mehr als zufrieden!
Für das Erlebnis an unserem ersten Wagenrennen in Thun möchten wir uns noch einmal bei all unseren Musher-Kollegen, der Rennleitung und auch den freiwilligen Helfern bedanken. Es war ein schönes Rennwochenende und wir werden dieses so in Erinnerung behalten.
Besten Dank!!

Janine, 8 Hunde (Mit mir als Balast) – 3. Rang

 „händ mir s sträng…. :-)“                                              Janine’s und mein Schlafplatz

 

2009
Wagenrennen Lupfig
Diesmal hat es nicht so geregnet in Lupfig, es war sogar richtig schön, ausser natürlich der obligate Wind. Duch die kalten Temperaturen, vor allem Sonntags, hat es den Hunden sehr gut gefallen. Andy ist mit 7 Hunden gestartet. Es wurden jeweils an einem Tag die jungen Leithunde neben einen erfahrenen Leader eingespannt. Die Hunde haben es gut gemacht, Überholmanöver waren kein Problem. Leider gab es nur eine Konkurrenz in der reinrassigen 8-Hundeklasse, aber auch mit der offenen 8-Hundeklasse verglichen, erreichte Andy eine super drittbeste Zeit. Für unsere jungen Leader war es eine tolle Übung und auch mit den anderen Mushern hat es viel Spass gemacht.
Andy 7 Hunde – 1. Rang


2008

Wagenrennen Lupfig
Unvergesslich das Rennen in Lupfig, hat es doch die ganze Zeit geregnet und war alles eine riesige Schlammschlacht. Trotzdem hat es dank guter Organisation Spass gemacht.
Janine 8 Hunde – 1. Rang (2. Gesamtbestzeit)
Andy 6 Hunde – 1. Rang (Gesamtbestzeit)

2006
Barz Open Zurzach
Wir sind in der Kategorie CaniCross Elite, d.h. joggen mit Hund über 4.4 km gestartet. Für vordere Ränge hat es nicht gereicht, was leider an Kondition Mensch lag, aber Spass hat es trotzdem gemacht.
Auch gestartet sind wir in der Kategorie Velo-Jöring mit einem Hund, wobei Janine gegen die offene Konkurrenz einen guten 3. Platz fahren konnte. Andy hatte leider durch einen Sturz zu viel Zeit verloren und konnte keine Plazierung in den vorderen Rängen mehr erreichen.
Janine 1 Hund – 3. Rang

Schneerennen bis 2009 (noch keine eigenen Hunde)

2009
Saignelegier CH, Mitteldistanz
Janine startet mit 6 Hunden in der offenen Klasse – 2. Rang (1. Rang erreichte ein 12 Hunde-Gespann mit 2 min. Vorsprung)
Andy startet mit 6 Hunden (Junghunde, ältere Hunde) in der offenen Klasse – 5. Rang
Ein wunderschönes Rennen im Rahmen des Festes des nordischen Hundes im Jura. Die Strecke ging während 2 Tagen jeweils über 35 km und war wunderschön in Wäldern und über Felder angelegt.

2008
Da wir 2 Welpen aufzuziehen hatten, entschieden wir uns, auch dieses Jahr keine Rennen zu fahren. Dafür sind wir einige Touren gefahren und die Junghunde durften natürlich mitkommen.

2007
Wir sind frisch umgezogen und alles am einrichten und umbauen, daher sind wir dieses Jahr keine Rennen gefahren.

2006
Chandolin CH, Mitteldistanz
Janine startet mit 4 Hunden – 1. Rang
Mit etwas mehr Erfahrung und besserer körperlicher Vorbereitung (des Mushers) hatte es dann im Folgejahr besser geklappt. Leider wurde das Rennen wegen fehlender Organisation später nicht mehr durchgeführt.

Lenzerheide, Sprint
Janine startet mit 4 Hunden – 7. Rang
Im 2006 wollen wir ein paar Sprintrennen fahren, um Erfahrungen zu sammeln. Es waren interessante neue Einblicke.

Les Mosses, Sprint
Janine startet mit 4 Hunden – 3. Rang

Herrischried D, Vielseitigkeitslauf ohne Wertung
Janine startet mit 5 Hunden. Beim Vielseitigkeitslauf wird vor allem die Teamarbeit getestet. Es muss vom Weg in Tiefschnee abgebogen werden, Slalom gefahren und gewendet werden. Unser Team hat als tourenerprobtes Gespann alles problemlos gemeistert.

2005
Chandolin CH, Mitteldistanz
Janine startet mit 4 Hunden – 5. Rang
Dieses Rennen war Janines erstes Schneerennen. Ein wunderschönes, anstrengendes und technisch nicht ganz einfaches Rennen im Wallis. Die Distanz geht „nur“ über 2 x 25 km, aber dafür über ca. 1500 Höhenmeter. Bei Bergabfahrten ist keinesfalls Erholung angesagt, im Galopp in Falllinie den Steilhang herunter ist ebenso anstrengend wie hochlaufen.

Vor 2005
Erlernen von Doghandling, Training, Schlittenfahrtechnik, Tourenplanung usw.
Doghandling bei Rennen, z.B. Wildkogel Longtrail Ö oder Sedivackuv Long, Destne CZ.

Weltmeisterschaft WSA

Schlittenhunde-Weltmeisterschaft


So, wir sind zurück aus dem Erzgebirge in Deutschland. Die WM ist vorbei und die Hunde und wir freuen uns momentan auf die etwas ruhigere Zeit im Sommer. Hier der Bericht:

Wir fuhren durch die Nacht und nach 8 Stunden Fahrt kamen wir am Donnerstag gegen Mittag in Oberwiesenthal an. Nach einigem Suchen fanden wir auch den Stake-Out-Platz, dort wurden wir aber direkt weggeleitet – der Platz sei bereits voll. Also sind wir knapp 2 Kilometer weiter auf einen Parkplatz gefahren, wo bereits einige andere Musher standen. Erst waren wir etwas enttäuscht, wir wären gerne bei den anderen Schweizern gestanden, aber es ging nicht anders. Und auf dem oberen Parkplatz haben wir dann doch noch 2 nette Schweizer gefunden und nebenan parkiert. Es hat sich herausgestellt, dass es richtig gut war, am oberen Platz zu sein, wir hatten viiiel weniger Touristen und Leute, viiiel mehr Ruhe und vor allem hatten wir ein Schnee-Stake-Out und die Hunde konnten auf Schnee liegen. Einzig für zum Start mussten wir die Hunde in den Bus laden und runterfahren, was aber ja kein Problem war.
Wir schliefen übrigens in unserem Hunde-Bus. Mit den neuen Exped-Liegematten, den Arctic-Schlafsäcken und der kleinen Gasheizung war es sogar richtig gemütlich.

Am Donnerstag bauten wir alles auf, kriegten von den beiden neben uns stehenden Schweizern ein Crash-Kurs zum Thema Kufen wachsen und am Abend gabs beim Schweizer-Stake-Out ein feines Raclette. Janine war immer noch von der Grippe reduziert, stark erkältet und spielte noch mit dem Gedanken, nicht zu starten.

Am Freitag Morgen ging es jedoch etwas besser und beim Start um halb Neun standen wir bereit. Es regnete und war neblig. Kurz nach dem Start passierte dann ein Missgeschick und es gab eine Verwicklung, die jedoch recht schnell gelöst war. Der Trail war tief und löchrig – das hiess gut aufpassen und nicht zu schnell fahren. Die Hunde mit Jääkarhu und Laurin in lead liefen gut und waren motiviert. Die Strecke war sehr schön angelegt, ein paar steilere Anstiege, flache Anstiege, schöne Abfahrten und ein paar interessante Kurven – uns gefiels. Nach der Rückkehr ins Ziel wurden die Hunde versorgt, ein Nickerchen gemacht und die Schlittenkufen wieder für den nächsten Tag vorbereitet. Beim Hunde rauslassen dann der Schreck – Lasse hinkte gewaltig. Lasse war eigentlich als Galopper mein geplanter Leithund für die nächsten 2 Läufe. Wir wollten mal abwarten und schauen, wie es am nächsten Morgen aussieht.

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Am Samstag Morgen dann wollte Lasse nicht einmal mehr zur Box rauskommen und hinkte immer noch massiv. Also mussten wir wohl oder übel auf ihn verzichten und beschlossen, mit Voimakas und Jääkarhu, den beiden Jungleithunden, in lead zu fahren. Irgendwie lief der Lauf aber einfach nicht so rund, der junge Benkku alleine in der Mitte hatte nur Unsinn im Kopf und Voimakas in lead lief auch nicht schön, welchselte häufig die Gangart. Der Trail war hart, schnell und wurde noch gekürzt – unsere Stärken wären eher schwere Bedingungen, lange Distanzen. Dies schlug natürlich auf unsere Zeit und wir wurden von den beiden führenden Deutschen ziemlich abgehängt. Im Ziel dann war Andy nirgends zu sehen. Janine wurde sogleich in Beschlag genommen – in Englisch wurde mitgeteilt, dass wir in einer Stunde mit Paluk zum Doping-Test müssen und einige Papiere wurden uns in die Hand gedrückt. Janine fuhr mit den Hunden alleine quer durch den Startbereich, der inzwischen mit Touristen und mit Hunden die zum Start geführt wurden gerammelt voll war. Die Leithunde gehorchten sehr gut und liefen ruhig quer durch das Gewusel. Beim Bus dann hat uns Andy wiedergefunden (er hatte uns nicht schon so früh erwartet) und wir versorgten die Hunde. Schon bald mussten wir zum Doping-Test-Termin. Wir packten die nötigen Papiere und gingen zum zuständigen Häuschen. Dort wartete man bereits auf uns, wir erhielten Infos und mussten einige Papiere ausfüllen. Alles nur auf Englisch, das war nicht so einfach. Dann mussten wir einen Probenbehälter aussuchen und begleitet vom Tester gingen wir zum Bus, wo wir bei Paluk eine Urinprobe nahmen. Dann das Ganze in A und B-Probe abfüllen und nach einer Stunde war alles erledigt. Den sonnigen Nachmittag verbrachten wir bei den Hunden, unternahmen Spaziergänge mit den Welpen und genossen den freien Tag.

Am Sonntag Morgen waren die Starts wieder früh am Morgen. Diesmal wurde mit 1-Minuten-Abständen gestartet, wie immer im Jagd-Start, d.h. der schnellste zuerst. Wir hatten nur 1 1/2 Minuten Vorsprung auf die verfolgende Schwedin und nahmen uns vor, heute etwas mehr mitzuarbeiten. Die Erkältung von Janine wurde auch bereits besser und mit Laurin und Jääkarhu in lead konnten wir einen wunderschönen Lauf absolvieren. Bald hatten wir Ralf Neubauer vor uns und auch Dirk Grünberg war knapp davor zu sehen. So liefen wir hintereinander im Ziel ein und der dritte Platz war unser.
Beim Bus wurden die Hunde versorgt und auch dieser Nachmittag mit Sonne konnten wir geniessen. Gegen Abend haben wir alles in den Bus gepackt und sind zur Siegerehrung gefahren. Dirk und Ralf hatten heimlich noch einen Pakt geschlossen und haben Janine bei der Siegerehrung noch auf die Schulter genommen, es hat wirklich viel Spass gemacht mit diesen
beiden netten Mushern zu konkurrieren.

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Nach der Siegerehrung und Schweizer-Gruppenfoto sind wir bald abgefahren, denn es warteten noch 8 Stunden Fahrt durch die Nacht auf uns. Durch den tobenden Sturm im Fichtelgebirge konnten wir nur ca. 80 km/h fahren und um 3 Uhr in der Früh kamen wir todmüde zu Hause an.

Es war ein schönes Erlebnis, ein schöner Event, mit viel Engagement gemacht. Einzig der Stake-Out-Platz war etwas schlecht ausgeschildert und organisiert, ansonsten aber hat es uns sehr gut gefallen.

23.03.2010
Wir haben das Resultat des Doping-Tests von der WM erhalten… Diese Tests werden übrigens speziell versiegelt an ein besonderes Labor in Paris geschickt – wo auch die Urinproben der Radrennprofis hingehen…

Dear Musher,
I have received the analysis reports of the Doping Controls carried out at the WSA World Championships 2010 in Oberwiesenthal, Germany.
I am happy to inform you that the results for your dog show no adverse analytical finding for prohibited substances (negative test).
On behalf of the Doping Control team, I want to congratulate you once more on your results in this race, and to thank you again for your kind cooperation and interest in the procedures and your contribution to keeping our sports doping–free.
Best regards

TRANS THÜRINGIA, D

Trans-Thüringia

 

Direkt von Destne sind wir nach der Siegerehrung durch die Nacht weitergereist und haben nach 6 Stunden Fahrt um Mitternacht Masserberg im deutschen Thüringer Wald erreicht. Dort angekommen, haben wir gleich das Hotelzimmer des schmucken Hotel Oberland bezogen und Bus und Hunde am Stake-Out Platz versorgt. Dann sind wir natürlich schnell in die Betten gekrochen, denn der erste Lauf der Trans-Thüringia startete bereits am nächsten Tag, das hiess für die Hunde und auch Janine nach den bereits über 200 gelaufenen Kilometern noch keine Pause.

Am Morgen des Sonntags musste schnell die Startnummer und Startzeit abgeholt und wieder einmal der Schlitten gepackt werden. Aufgrund unterschiedlicher Rennregeln benötigte es unterschiedliches Pflichtmaterial an den beiden Rennen. Bei der Trans Thüringia waren 5 kg Gewicht pro Hund obligatorisch, d.h. der Schlitten wog für uns hier im Minimum 35 kg.
Am Mittag durften wir endlich auf den 35 km langen Trail gehen. Gleich im Startbereich gab es head on passing mit den hereinkommenden Tourenfahrern (Gespanne kreuzen). Die beiden Jungleithunde in lead machten es super und nahmen keine Notiz von den entgegenkommenden Gespannen. Die Hunde liefen trotz den über 200 tschechischen Kilometern in den Beinen immer noch motiviert. Unterwegs gab es einige Herausforderungen wie Pferdekutsche passieren, Langläufer, Spaziergänger mit Hund, freilaufende Hunde usw. Viel Action also. Mit 11 Sekunden Rückstand kam Janine nach gut 2 Stunden als 2. hinter dem einheimischen Ralf Neubauer ins Ziel. Andy war nirgends zu sehen, er hatte das Team noch nicht so früh erwartet. Nach dem Versorgen der Hunde gab es anschliessend die obligate und unübertreffliche warme Dusche im Hotel.

Nach einer erholsamen Nacht im warmen Bett wurden die Hunde am nächsten Morgen rausgelassen, gewässert und ab Mittag waren wieder die Starts angesagt. Da Toivo bei der letzten Etappe an seine Leistungsgrenze gekommen ist, entschied sich Janine, nur mit 6 Hunden zu starten und Toivo einen Pausentag zu gönnen. Bei Nebel und leichtem Schneefall wurde gestartet. Der Trail ging über 50 km gut präparierte, schnelle (für unsere Hunde fast zu schnelle) Trails und nach 2 Stunden 50 Minuten war Janine bereits wieder im Ziel. Mit 45 Sekunden Vorsprung auf Ralf Neubauer war sie nun 1. plaziert. Wir liessen den Abend gemütlich ausklingen.

Beim 3. Lauf, wieder 50 km waren angesagt, streikte Benkku. Beim Einspannen zog er bereitwillig das Geschirr an, aber als es Richtung Schlitten ging, sträubte er sich. Also liess Janine diesmal ihn kurzentschlossen am Stake-Out-Platz und entschied sich, nochmals mit nur 6 Hunden zu fahren. Nach dem Start passierte dann ein Missgeschick. Ein Tourenfahrer hatte die Abzweigung Richtung Stake-Out verpasst und fuhr geradewegs verkehrt in den Startbereich. Die Helfer versuchten noch, das Gespann auf die Seite zu nehmen, aber Janine war zu überrascht, gab kein Kommando und Voimakas als Jungleader lief geradewegs in das Gespann, so dass es eine Verwicklung gab. Zum Glück konnte diese ohne Probleme gut gelöst werden, jedoch dauerte es noch fast eine halbe Stunde, bis die Hunde wieder konzentriert arbeiteten. Im Ziel später meldete uns die Rennleitung, dass uns dafür 5 min. Zeit gutgeschrieben wird. Das Wetter war sehr stürmisch an diesem Tag, der Trail manchmal fast komplett zugeweht. Die gefühlte Temperatur betrug kalte –10°.

Einen Tag später war Umsetztag für die Musher nach Neustadt. Wir blieben mit Bus und Stake-Out in Masserberg im Hotel Oberland und hatten also einen Tag frei. Die Hunde und auch wir waren froh um diesen Tag – der erste Tag Pause seit dem Sedivackuv Long. Wir entschieden uns, nach stundenlanger Mithilfe Autos aus dem Stake-Out-Bereich auszugraben, ins Badehaus in Masserberg zu gehen. Es war super. Sauna, Thermalbad, Fruchtdrinks und Massage wurden immens genossen.

Am 4. Lauf sahen wir von Neustadt beinahe nichts. Dickster Nebel und ein neuer Trail, das hiess wieder bei den Kreuzungen aufpassen, nichts verpassen. Der Trail war wunderschön angelegt, Hügel, Abfahrten, spannende enge Kurven und tiefverschneite Tannen. Nach 35 km war Janine nach einer Stunde 45 Minuten wieder im Ziel. Die Temperatur war auf um die 0° angestiegen und unsere grossen Hunde waren unterwegs häufig am Schnee fressen, um sich abzukühlen. Nach diesem Lauf war Janine auf dem 2. Rang hinter Ralf Neubauer. Am Abend aber schwächelte Janine, hatte Hals- und Kopfschmerzen.

Beim 5. Lauf dann das Pech. Janine war krank und eigentlich wäre der Lauf ins Biwak. Mit Fieber ins Biwak fahren? Janine entschied sich dafür. Die Hunde haben zu viel geleistet, um jetzt abzubrechen. Also wurde wieder alles fürs Biwak gepackt, obwohl – das war ja beinahe ein Weichei-Biwak. Es gab warmes Essen, warmes Wasser für die Hunde – und sogar am nächsten Morgen kam der Bäcker vorbei! Und so was nennt sich Biwak :-). Natürlich haben wir gern von diesen Angeboten auch Gebrauch gemacht. 45 km war die Distanz bis ins Biwak. Schon nach kurzer Zeit wurde unser Team von Ralf überholt, er meinte nur, dass er einen Kräuterschnaps und Tee zum Kurieren im Ziel warm hält. Janine konnte die Berge hoch nicht viel mithelfen, die Kraft reichte einfach nicht. Nach etwa einer Stunde on trail begann ausgerechnet der zugstarke Voimakas zu schwächeln. Er bremste, bis er in der Neckline hing. Janine verlangsamte das Tempo. Trotzdem warf sich Voimakas bei der nächsten Abfahrt einfach auf die Seite und liess sich mitschleifen. Janine ankerte sofort, faltete ihn zusammen ;-)und packte ihn in den Schlitten. Nach ca. 15 min. versuchte sie bei einer Steigung, ihn wieder einzuspannen. Im Trab lief er eigentlich gut mit, aber sobald das Tempo höher wurde, liess er sich einfach fallen. Also wieder Hund eingepackt und diese 25 kg Zusatzgewicht im Schlitten mitgeschleppt. Dann kam ein Streckenposten mit der Möglichkeit, einen Hund abzugeben. Janine fuhr vorbei, wir wollten so gerne mit allen Helden ins Biwak und nach der letzten Etappe auch wieder ins Ziel einfahren. Also hat Janine Voimakas weiter im Schlitten mitfahren lassen und noch weitere 2x versucht, ihn wieder einzuspannen. Nach vielen sehr mühsamen Kilometern fiel dann doch schweren Herzens die Entscheidung, Voimakas bei einem Streckenposten zu lassen. Andy hat ihn später in Empfang genommen und sich um ihn gekümmert. Janine fuhr mit 6 Hunden weiter. Die Strecke war sehr mühsam, man musste dieselbe Schlaufe zweimal fahren und sogar ein drittes Mal darauf abbiegen, bevor man Richtung Biwak wegfahren durfte. Das war mental ermüdend für Musher und Hunde und so keuchten wir ein zweites Mal den Berg hoch und runter. Total kaputt haben wir nach 3 Stunden 10 Minuten dann das Ziel Biwak erreicht. Ralf konnte einen unaufholbaren Vorsprung von 20 Minuten herausgefahren und auch der bis jetzt drittplazierte Stefan Schneider konnte uns überholen und über 7 Minuten abknöpfen. Die Nacht war super. Janine konnte praktisch komplett durchschlafen und hatte am nächsten Morgen einen etwas kühleren Kopf. Die frische, klare Luft hat gut getan. Oder war es der offerierte Kräuterschnaps von Ralf?

Janines Startzeit ab Biwak wurde auf 11.45 Uhr gelegt. Nach dem Bäcker-Frühstück wurde wieder alles eingepackt, die Hunde angespannt und losgefahren. Es ging eindeutig besser. 31 km waren zu absolvieren und nur eine Minute nach Ralf Neubauer kamen wir erschöpft aber überglücklich ins Ziel. Ach ja, Musherin Janine ist nochmals ein Missgeschick passiert. Plötzlich waren zwei blaue Tafeln zu sehen – wohin jetzt? Zuerst sind wir geradeaus gefahren. Dann wurde Janine doch etwas unsicher, hat gewendet und ist abgebogen. Nach kurzer Zeit hat sie es sich nochmals anders überlegt, wieder gewendet und dann endlich doch noch den richtigen Weg gefunden. Glück gehabt. Im Ziel halfen dann die zahlreichen Helfer den Schlitten auf die obligate Waage zu wuchten, wie übrigens nach jedem Lauf. Der Schlitten wog 44 kg. Am Stake-Out begrüssten uns dann Voimakas und die beiden Welpen freudig.

Das Team hat die 246 km in 14 Stunden 33 Minuten absolviert und damit den super 3. Rang erreicht. Auch mit den offenen Gespannen mit 12 Hunden verglichen, war nur ein einziges Team schneller.

Das Rennen ist toll organisiert, super Trails, super Helfer, super Orga-Team, super Rennleitung, sehr nette Musher-Kollegen. Auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr.

SEDIVACKUV LONG, DESTNE (CZ) 10

Sedivackuv Long – Destne CZ

Um 4 Uhr Morgens sind wir Richtung Tschechisches Adlergebirge aufgebrochen. Andy war zu Beginn der Reise Chauffeur und Janine konnte noch etwas weiterschlafen. In Deutschland dann wurden die Plätze getauscht und kaum sass Janine hinter dem Steuer, gab’s den ersten Zwischenfall. Ein Polizeiauto fuhr auf der offenen Autobahn mit etwa 120 km/h. Wir waren mit dem Bus so zwischen 130-150 km/h unterwegs. Also haben wir zuerst kurz überlegt, ob es denn eine gute Idee ist, die Polizei zu überholen, aber nach kurzem Zögern sind wir dann doch einfach vorbeigefahren. Keine 10 Minuten später überholte die Polizei und das bekannte „bitte folgen“ Schild leuchtete auf. Wir hatten es ja geahnt. Also sind wir von der Autobahn runter gelotst und auf einem grossen Parkplatz gestoppt worden. Zwei freundliche Polizisten der Bundespolizei wollten Pässe, Fahrausweis, Fahrzeugausweis und die Ladung sehen. Der eine Polizist hatte richtig Freude an den Hunden und nach kurzer Kontrolle der Impfpässe durften wir ohne Vorbehalte weiterfahren.
Endlich waren wir wieder auf der Autobahn, bald schon kam die Tschechische Grenze. Da war kein Grenzposten, nichts. Wir konnten einfach durchfahren. Und wir hatten uns Sorgen gemacht… Nach Prag und Hradec Kralove kamen wir nach gut 10 Stunden Fahrt in Destne an. Es hatte zwar viel Schnee, aber die Strassen und auch die Stake-Out-Plätze waren gut geräumt. So konnten wir ziemlich gut unseren Stake-Out-Platz beziehen. Es waren schon viele Fahrzeuge, Hänger, Wohnwagen und Hundetransporter vor Ort. Zuerst wurden die Hunde herausgelassen, dann bezogen wir unsere Zimmer in der Pension Krystina, unser zu Hause für eine Woche.
Am Dienstag Abend war Vet-Check und Eröffnung des Rennens. Unsere Hunde waren alle fit und freuten sich, bald laufen zu dürfen. Wir packten am Nachmittag gemütlich den Schlitten (Minimumgewicht 7 kg pro Hund im Team) und lernten die anderen Musher-Nachbarn kennen. Beim Mushermeeting abends wurde der Ablauf des ersten Laufes erklärt. Die erste Etappe sei 65 km lang, wurde uns mitgeteilt. Andrea, die Rennleiterin, wies uns noch auf die erwartete sehr kalte Nacht hin, –27° würde es geben. Hoffentlich wird es am Biwak-Tag dann etwas wärmer.

Am Mittwoch Morgen, nach einer guten Nacht in der warmen Pension, wässerten wir die Hunde und endlich ging es an den Start. Es war um die -10°, -15° kalt. Die Hunde liefen motiviert. Der Trail war bei dem vielen Neuschnee tief und viele „Badewannen“, d.h. ausgefahrene Stellen, die zu Schanzen und Löchern wurden, liessen Janine das Team etwas bremsen. Nur nicht am ersten Tag schon Schulterprobleme bei den Hunden riskieren. Die erste Stunde war anstrengend für den Musher. Lenken, bremsen, die topmotivierten Hunde im Zaum halten und den richtigen Weg finden, dies dies liess Janine über eine Stunde lang schwitzen. Erst als sich der Weg etwas vereinfachte, konnte man dann einfach nur noch geniessen – und natürlich schuften bei Bergauffahrten. Der Schlitten wog über 50 kg mit der Pflichtausrüstung (man musste immer in der Lage sein, alleine draussen übernachten zu können). Dieses schwere Teil zu lenken und vor allem um enge Kurven zu wuchten, war für Janine nicht immer ganz einfach und das eine oder andere Bäumchen hat jetzt sicherlich ein paar Äste weniger… Es war während der ganzen Fahrt seeeehr kalt und nach 3-4 Stunden auf dem Schlitten wusste man gar nicht mehr, wo man am meisten fror. Man war jeweils schon richtig froh, hinten auf dem Schlitten mithelfen zu dürfen. Die Hunde liefen prächtig. Paluk als Junghund konnte seine Kräfte noch nicht so gut einteilen und hatte 8 km vor dem Ziel einen Schwächeanfall, konnte sich aber nach einer 10-minütigen Pause wieder erholen. Nach 5 Stunden 18 Minuten erreichte Janine das Ziel. Andy überreichte ein paar warme Handschuhe und Mütze und schon ging’s mit den Hunden zum Stake-Out-Platz, wo die braven Tiere versorgt wurden.
Am Abend beim Mushermeeting erfuhren wir, dass die nächste Etappe, die Nachtetappe, auf 65 km festgelegt wurde.

Am nächsten Morgen wurde die Stirnlampe am Helm montiert und alles nötige für die Nachtetappe vorbereitet. Es schneite in dicken Flocken, als wir am Start bereitstanden. Der Trail wurde noch tiefer und nach etlichen Überholmanövern war nur noch eine einzelne Schlittenspur vor den Hunden zu sehen. Als auch dieses Gespann überholt war und Abstand gewonnen wurde, waren wir alleine zuvorderst in purem Neuschnee unterwegs. Bald war der Trail (eine Skidoospur) gar nicht mehr zu sehen, es stürmte, schneite und hatte so dichten Nebel, dass man die Leithunde gar nicht mehr sah. Janine verliess sich auf die Leithunde und deren Fähigkeit, den richtigen Trail zu finden. Die Hunde arbeiteten unerlässlich vor dem schweren Schlitten. Nach über 2 Stunden ganz alleine unterwegs, war endlich wieder mal ein Streckenposten zu sehen. Janine winkte und fuhr vorbei, obwohl bei jedem Posten Rum oder Tee angeboten wurde. Jedes Halten bringt Unruhe ins Team und die Konzentration lässt nach. Nach fast 3 Stunden alleine unterwegs kam endlich der Italiener Germano von hinten an unser Team heran. Janine war mühsam am Spur ziehen durch teilweise meterhohe Verwehungen und etwa 30 cm Neuschnee, vom Trail war meist nichts mehr zu sehen. Germano wollte uns natürlich nicht überholen und fuhr eine halbe Stunde hinter uns her. Irgendwann hatte er Erbarmen und überholte. Die Hunde waren endlich etwas entlastet und mussten nicht mehr Tiefschnee spuren. Auch für Janine wurde es einfacher, denn ohne Streckenkenntnis und ohne einen Trail zu sehen ist sie sehr konzentriert gefahren, um ja keinen Abzweiger zu verpassen. Jetzt konnten wir nur Germano folgen. Es dunkelte langsam und die Stirnlampe wurde eingeschaltet. Die Strecke zog sich hin, aber irgendwann standen Leute im Dunkeln und die 5-km-Anzeigetafel war zu sehen. Nach insgesamt etwas über 6 Stunden war es dann geschafft. Wir kamen im Ziel an. In diesem Moment nach dem Zieleinlauf zerbrach das Kabel der Stirnlampe und das Licht war weg. Glück gehabt, ist das nicht früher passiert. Wir waren alle hundemüde und froh, in der Pension nach einer warmen Dusche ins weiche Bett fallen zu dürfen.

Am nächsten Morgen gab es dann die Info, dass erst etwa um Mitternacht alle Teams das Ziel erreicht hatten. Die harten Bedingungen haben ihren Tribut gefordert – über die Hälfte der Teilnehmer hat jetzt das Rennen aufgegeben. Die kommende Biwak-Etappe war noch nicht ganz festgelegt, denn durch den vielen Schnee gab es einige Probleme mit versunkenen Skidoos und Schwierigkeiten, einen Trail zu präparieren. Im Startbereich dann war Janine auf eine weitere 65-km-Etappe, wie ursprünglich auch geplant, vorbereitet. Als aber nach nur 2 h ein Streckenposten meinte, noch 15 km bis Biwak, waren wir ganz überrascht und haben nochmals etwas Tempo gemacht. Natürlich war es Janine auch recht, mal nicht so lange auf dem Schlitten zu stehen. Der Tschechische Musher Habasko Roman und Janine fuhren gemeinsam im Biwak-Platz ein. Dort kam man sich etwas vor wie im Zoo. Der Biwak-Bereich war abgesperrt und viele Leute vom Dorf waren hier, um zuzuschauen, wie wir alles aufstellten. Es gab – so ein Luxus – ein warmes Essen in der nahe gelegenen Hütte und auch heisses Wasser für die Hunde wurde zur Verfügung gestellt. So musste man nicht selber kochen und Schnee schmelzen. Natürlich nahmen wir das Angebot trotz mitgeschlepptem Kocher an. Die Hunde waren müde und rollten sich bald zum schlafen ein. Janine wärmte sich noch etwas in der Hütte auf, bevor sie in den Schlafsack kroch. Durch die Nacht blies ein beklemmender Wind und schneite immer etwas. Irgendwann fiel Janine ein, dass sie die Schuhe draussen vergessen hatte, diese waren inzwischen voller Schnee. Was soll’s, kalt sind sie sowieso, am Morgen Augen zu und durch.

Am Morgen durften wir ab 7 Uhr in der Früh in die letzte, eine 36-km-Etappe, starten. Der Start war etwas abenteuerlich. Da es keine Festmachmöglichkeit gab, musste man ab Anker starten und wie immer zweifelte Janine an der Haltefestigkeit der Anker. So war sie froh, die Hunde angespannt zu haben und sicher auf dem Schlitten zu stehen. Nach wunderschönen, nicht ganz 3 Stunden kam unser Team nach der Biwak-Nacht und dem letzten Lauf im Tschechischen Adlergebirge wieder im Ziel an und wurde glücklich von Andy in Empfang genommen.

Die harten Bedingungen haben für viele Ausfälle gesorgt. Von gemeldeten 105 Startern sind nur 38 in der Wertung ins Ziel gekommen.

Das Rennen war wunderschön, hart und herzlich. Andrea, die deutsche Rennleiterin, kümmerte sich um jedes Anliegen von jedem Musher. Alle Musher sind hilfsbereit auf dem Trail und die Streckenposten haben immer aufmunternde Worte, Rum und Tee für einen und harren stundenlang in der Kälte aus.

Nach 18 Stunden 20 Minuten hatte Janine nach 206 km das Ziel als 2. schnellste der Kategorie reinrassig erreicht. Auch mit den offenen Gespannen mit 10-12 Hunden verglichen, war Janine 2. schnellste. Klarer Sieger mit über einer Stunde Vorsprung wurde der Italiener Germano De-Martin und 3. platzierter wurde der Tschechische Roman Habasko. Besonders fanden wir auch die Leistung von den Extrem-Bikern, die die Strecke mit speziellen Schnee-Fahrrädern abgefahren sind oder dem deutschen Andree, der den Trail mit Hund gejoggt/gelaufen ist. 

Schneerennen 2010

Saison 2010

 

Longtrail Sedivackuv Long 222 km
Janine 2. Platz

 

Longtrail Trans Thüringia 250 km
Janine 3. Platz

 

Weltmeisterschaft der WSA in Oberwiesenthal Mitteldistanz
Janine 3. Platz

 

Fazit:

Unsere Hunde sind diese Saison über 500 Rennkilometer gelaufen.

Lasse und Laurin haben das mit ihren 7 Jahren super gemacht und sind konstante, verlässliche und gute Leithunde, die immer arbeiten wollen.

Paluk als vielversprechender Junghund konnte viel bezüglich Einteilen lernen und wir sind uns sicher, dass er ein ganz toller Leithund wird.

Besonders Freude haben wir aber an Jääkarhu, der als Jungleithund vielversprechendes gezeigt hat und vor allem neben Lasse sehr gut und konzentriert in lead arbeitet.

Voimakas ist immer motiviert und überholt in lead schon wie ein Profi.

Benkku und Toivo hatten je einen Tag Pause, Benkku als Junghund und Sensibelchen ist nach der Pause auch wieder gerne mitgelaufen. Auch Toivo ist ein toller Motivator und arbeitet toll mit.

Auch im Biwak hatten wir Freude an den Hunden – sie waren sehr diszipliniert und ruhig, wie wenn wir das schon immer gemacht hätten… So macht es Spass mit Hunden zu arbeiten.
 


copyright by camaRITA

SEDIVACKUV LONG, DESTNE (CZ) 11

Sedivackuv Long, Destne CZ – 222 km

Januar 2011

Der Wald nimmt kein Ende, die Hunde arbeiten hart vor dem schweren Schlitten, ein Trail ist im Neuschnee kaum zu sehen – untrügliche Zeichen dass wir in der Tschechischen Republik beim Sedivackuv Long sind.

 

Nach der wie immer anstrengenden 1000 km Anfahrt kommen wir bei kalten Temperaturen in Destne an. Die inzwischen schon vertraute Umgebung lässt die Freude auf die kommenden Tage erneut aufflackern.

Nach Aufbau des Stake-Out und erstem Besuch in der Krystina beziehen wir unser Zimmer in der Pension.
Am Abend findet dann das Musher-Meeting in der Krystina statt. Die erste Etappe morgen wird 60 km betragen, die Notausrüstung mitzuführen ist natürlich wie immer Pflicht.

Über Nacht schneit es weiterhin und am Morgen empfangen uns 30 cm schönes neues Weiss als Hinweis auf eine strenge, lange Etappe.
Wir packen nach dem Frühstück die beiden Schlitten – Andy wird mit den ausgeliehenen älteren Hunden (zwischen 9 und 12 Jahren) und unseren beiden Jüngsten, die mit ihren 14 Monaten noch nicht offiziell starten dürfen aber all unsere Trainings mit absolviert haben, in der Kategorie Tour jeweils die 35 km lange K.O.-Strecke fahren.
Ich werde mit unserem 6-köpfigen Team in der LT2 (5-8 Hunde) starten.

Wie immer in Destne sind die Starts in Zeitfenstern, d.h. man kann stressfrei ohne genaue Startzeit in der jeweiligen Kategorie starten. Andy begleitet mich zum Start und begeistert nimmt das Team die Strecke in Angriff.

Gleich nach dem Start geht es bis zur Kirche die Skipiste hoch und anschliessend gleich erstmal runter, über einen offenen Bach und ins Dorf. Dann erwartet uns der erste längere Anstieg. Die Hunde sind topmotiviert und laufen hart arbeitend bergauf. Und danach? Wunderschöne sanfte Abfahrten, anstrengende Anstiege, traumhafte Wälder und stundenlang totale Einsamkeit. Ein paar zu querende offene Bäche, ein paar interessante schweisstreibende Serpentinenabfahrten und einfach wunderschöne Zusammenarbeit mit den Hunden, deren Motivation immer wieder begeistert, erstaunt und ansteckt.

Nach 6 Stunden sind wir vor Einbruch der Dämmerung im Ziel. Die Hunde machen noch immer einen sehr guten Eindruck und wollen nach dem Zieleinlauf bei der Material-Kontrolle motzend weiter. Wir sind auf jeden Fall noch nicht am Limit, was mich nach 60 absolvierten Kilometern und über 2000 Höhenmetern sehr freut. Andy erwartet mich im Ziel, auch ihm hat es sehr gut gefallen, die Hunde sind gut gelaufen und auch er freut sich auf den nächsten Lauf.

Am nächsten Tag erwartet uns dieselbe Etappe noch einmal als Nachtetappe mit Starts nach 15 Uhr. Der Trail ist inzwischen nicht mehr so tief und so erwarte ich einen etwas schnelleren Durchlauf, was mit etwas über 5 Stunden auch gelingt. Noch eines (aus vielen) speziellen Erlebnissen: durch den etwas härteren Trail entwickelten sich die Abfahrten auch dementsprechend. Beim „Eiskanal“, wie wir jetzt eine schmale Bergabpassage neben einem Bach nennen, stehe ich (wie Paul so schön sagt) mit Lebendgewicht auf der Kralle, drücke den schweren Schlitten verzweifelt nach oben und rase trotzdem ungemütlich schnell bergab. Paul der Skijörer (wie die das machen ist mir schleierhaft) steht unten bereits an der Seite, schaut zu wie ich verzweifelt zu bremsen versuche und meint schmunzelnd als ich vorbeirase „Lach doch mal“. Nach lachen war mir dort wirklich nicht gerade, erst weiter unten im etwas flacheren Teil konnte ich wieder etwas durchatmen.

Die Nachtetappe ist immer etwas Besonderes und auch ich als „nicht-gerne-nachts-fahrer-weil-schon-zuviel-passiert“-Mensch habe diese Etappe bei wunderschöner kalter, klarer Nacht mit glitzerndem Schnee, funkelnden Sternen und dampfenden Hunden doch auch geniessen können.

Im Ziel nach der Kontrolle des Schlitten-Gewichts (min. 7kg/Hund) wartet bereits Andy auf uns. Er ist wiederum die 35-km-Strecke gefahren und war bald nach Einbruch der Dunkelheit im Ziel. Auch ihm hat dieses spezielle Erlebnis sehr gut gefallen.
Den Hunden geht es allen gut, es ist eine Freude zu sehen wie sie fressen und sich jeden Morgen wieder freuen, das Geschirr anzuziehen.

Die dritte Etappe führt über 56 Kilometer und auch 2000 Höhenmetern ins Biwak.
Nochmals wird gepackt und gewogen – viel zu schwer will ich mit 6 Hunden auch nicht sein. Wir freuen uns immer sehr auf das Biwak – nach einem harten Tag dann im Biwak mit den Hunden zusammen auch die Nacht verbringen finden wir einfach toll.
In der Tourenklasse hat Andy die Möglichkeit ins Biwak mitzufahren oder auch nur die K.O.-Strecke zu nehmen und wieder zum Stake-Out zurückzufahren. Andy will natürlich mit ins Biwak. Er fährt die verkürzte Strecke und wird bald dort sein.

Ich starte mit gut ausgeruhten und immer noch fiten Hunden. Der Lauf ins Biwak kommt mir mühelos und kurz vor. Nach 4h 50min erreiche ich das Biwak, natürlich nicht ohne doch einmal falsch abgebogen zu sein – ich habe meinen Irrtum jedoch bald bemerkt, habe gewendet und bin wieder zur richtigen Strecke zurückgefahren.

Im Biwak ist bereits Andy als erstes Team dort, ich fahre als zweites Team (erstes Team der offiziellen Wertung) ein und parkiere mein Team natürlich gleich neben Andy. Es ist wirklich schön, ein solches Erlebnis gemeinsam machen zu dürfen.

Nach Zelt einrichten, Hunde versorgen und dem fast obligatorischen Gulasch und Aufwärmen in der Hütte legen wir uns bald schlafen (vom gefährlichen Bärentrunk lassen wir lieber die Finger, der immer wieder angebotene Rum der Streckenposten unterwegs reicht völlig J).

Die klare Dämmerung versprach eine kalte Nacht, was sich auch bestätigt – es wird über -20° kalt. Immer wieder treffen immer noch Teams ein und erst spät kehrt Ruhe auf dem Biwakplatz ein.

Die Hunde haben sich im Biwak gut von dem harten Vortag erholt und auch wir sind dank der Kälte und frischen Luft schnell wach und angezogen. Ich möchte früh starten, um nicht zu viele Überholmanöver zu haben. Wir haben jedoch fast zu lange geschlafen und so sind doch schon einige Teams unterwegs, als ich den Anker ziehe.

Der Sonnenaufgang ist unbeschreiblich schön, es wird ein strahlender Tag und die Hunde fliegen nur so dahin. Im Nu sind alle früh gestarteten Teams überholt und ich fahre zuvorderst auf der toll präparierten Strecke die Hügel hoch und runter. Die Streckenposten sind mit Langlaufskiern noch auf dem Weg zu ihren jeweiligen Bestimmungsorten. Sie rufen und winken überrascht, ich rufe ihnen meine Startnummer zu. Auch die Fotografen sind noch nicht unterwegs.

Die Hunde sind der Wahnsinn und laufen immer im Galopp. Ich bewundere die wunderschöne Landschaft, der unendliche Wald, die Lichtspiele der Sonne im Schnee. Die Hunde fliegen. Ich könnte für immer so weiterfahren…

Nach 37 km und wiederum über 1000 Höhenmetern kam ich nach unglaublichen 2h ins Ziel.

Andy machte sich etwas später auf den Weg und hat die 37 km mit seinem „Rentner-Team“ in ebenfalls sehr schnellen 2h 40min absolviert.

Die Hunde sind einfach nur fantastisch gelaufen, nie musste ich ein Hund laden, nie hat einer Müdigkeit, eine Motivationsschwäche oder Verletzungen gezeigt.

Benkku mit 3 Jahren als jüngster Hund im Team war von einer vorangehenden Bronchitis noch etwas angeschlagen, ist aber alles toll mitgelaufen.

Paluk mit 4 Jahren ist sein erstes Rennen in lead gelaufen und hat es einfach nur super gemacht.

Jääkarhu mit 6 Jahren ist ein toller Leader geworden und macht tempomässig mächtig Dampf.

Der 6-jährige Voimakas ist mental extrem motiviert und sein Trab-Tempo macht ihm so schnell keiner nach.

Lasse ist mit seinen 8 Jahren immer noch ein toller Leader. Ohne zu zögern springt er über Bäche und liebt es im Galopp die Hänge hochzulaufen.

Laurin, auch 8-jährig ging es dieses Jahr gesundheitlich besser und auch er ist als Leader unverzichtbar. Head-on-passing oder Zuschauerhundchen – kein Problem.

Dieses Rennen ist unser Lichtblick bei dreckigen, anstrengenden und mühsamen Trainings oder in dunkleren Momenten. Andrea und Pavel stellen ein tolles Rennen auf die Beine und die wirklich zahlreichen Helfer und Streckenposten sind toll eingespielt, freundlich und zuvorkommend – einfach vorbildlich. Vielen herzlichen Dank für euer ewiges Engagement!

Schneerennen 2011

Saison 2011

Longtrail Sedivackuv Long 222 km 6 Hunde      – siehe Bericht
Janine 1. Platz
Andy Tour mit den Senior-Hunden

Longtrail Trans-Thüringia 250 km
abgesagt wegen Schneemangel

Gryon: Rennen umgewandelt in Tour wegen Schneemangel, Andy und Janine mit je 4 Hunden unterwegs…

Sprint Gadmen: Janine mit 8 Hunden: 1. Rang rr

Sprint San Bernardino: Andy mit 8 Hunden: 3. Rang rr

Sprint Kandersteg: Janine mit 8 Hunden: 1. Rang rr

Sprint Les Mosses: Andy mit 8 Hunden: 2. Rang rr

 

Fazit:
Das Sedivackuv Long als Höhepunkt war wieder einmalig schön und wird sicherlich unser Highlight für die nächsten Jahre bleiben.
Dass das Trans-Thüringia nicht stattfand war sehr schade – die Hunde wären super drauf gewesen und auch die gemeldete Konkurrenz wäre interessant gewesen. Wir hoffen natürlich auf nächstes Jahr.
In Gryon haben wir ein paar abenteuerliche Stunden verbracht, es war toll wieder einmal Schnee zu sehen.
Die Sprintrennen haben wir als Erfahrungsbereicherung für die Junghunde gemacht und waren interessant. Dass wir mit unseren auf LD trainierten Hunden auch noch konkurrenzfähig sind, hätten wir nicht gedacht. Wir werden aber weiterhin unseren Schwerpunkt auf MD und LD legen.

Die Erlebnisse in den vielen abenteurlichen Schnee-Trainings und an den Rennen machen unser Leben aus. Die Hunde sind toll und bereichern unseren Alltag jedes Mal aufs Neue. Wir sind dankbar für das was wir haben und versuchen einfach, immer das Beste daraus zu machen.

SEDIVACKUV LONG, DESTNE (CZ) 12

Sedivackuv Long 2012

 

 

Wir sind wieder zu Hause und werden noch lange von den wunderschönen Erinnerungen an das Sedivackuv Long 2012 zehren können.

 

 

Dieses Jahr machten wir uns bereits etwas früher auf den Weg in die Tschechische Republik, damit wir etwas ausgeruhter in das Rennen starten konnten.

Nach den vielen, vielen grünen Autobahnkilometern kam dann endlich kurz vor Destne der Schnee. Und wie viel Schnee, auch diesmal kamen wir nicht um das Schneeketten montieren herum.

Nach Ankunft im inzwischen schon vertrauten Örtchen Destne wurde der Stake-Out-Platz eingerichtet und die Pension bezogen.

Die folgenden zwei Tage schneite es fast ununterbrochen, laut Andrea hatte es noch nie soviel Schnee am Renne in Destne.

Wir genossen diese etwas gemütlicheren Tage mit Schwatzen, Packen, Welpen beschäftigen und für einen kurzen Lauf mit den Hunden.

Am Mittwoch dann war der Start des Rennens bei schönstem Wetter aber kalten Temperaturen. Die erste Etappe betrug 50 km, mit vollgepacktem Schlitten standen ich und mein Team bereit. Die 8 Hunde freuten sich lautstark auf den kommenden Start. Nach den immer etwas anstrengenden ersten Kilometern direkt nach dem Start waren bereits zahlreiche Gespanne überholt und wir blieben immer länger alleine. Ich genoss die wilde Landschaft, die verschneiten und zu skurrilen Figuren gefrorenen Bäume, die einmalige Weitsicht über das Adlergebirge, den Wechsel der düsteren Wolken hin zu den Lichtspielen der Sonne, die Farbspiele im Schnee – einfach wunderschön…

Unser 9-jähriger Hund Lasse hatte nach über der Hälfte der Strecke immer mehr Probleme beim Bergablaufen – die Folge eines Bandscheibenvorfalles im Sommer. Also wurde er in den Schlittensack gepackt, wo er sich auch dankbar hinlegte. Die verbliebenen 7 Hunde arbeiteten wacker weiter und so erreichten wir nach guten 4 Stunden das Ziel.

Schweren Herzens wird mich unser Lasse nun nicht mehr auf Longtrails begleiten, unser „Galopper“ wird unterwegs sehr fehlen…

Andy fuhr mit ausgeliehenen Senior-Hunden in der Kategorie Tour die 35 km in guten 3 Stunden, eine beachtliche Leistung für diese alten aber immer noch sehr motivierten Hunde!

Über Nacht konnten sich alle Hunde gut erholen und so standen wir am Donnerstag wieder voll motiviert am Start. Uns erwarteten 44 km, eine Pflichtpause von 4 h und dann weitere 30 km als Nachtetappe wieder zurück. Der Trail war bereits etwas ausgefahren und tiefe Rinnen und Wannen verlangten einen sehr rücksichtsvollen Fahrstil, um die Hunde zu schonen.

Beim Rastplatz angekommen fütterte ich die Hunde etwas und gönnte ihnen dann die wohlverdiente Ruhe. Unsere biwakerprobten Hunde legten sich gleich hin, „Akku aufladen“.

Nach den 4 h Pflichtpause bei -20° freute ich mich dann genauso wie die Hunde, endlich wieder starten zu dürfen. Die 30 km durch das Dunkel der Wälder vergingen wie im Flug und dank der zahlreichen Anstiege wurde mir auch bald wieder warm…


An den nächsten beiden Tagen fand die Biwaketappe statt. 3 h nach dem Start erreichte mein Team den Biwakplatz. Ich versorgte die Hunde und schon bald darauf traf Andy ein. Das ganze Team war nun vereint im Biwak, ich freute mich sehr darüber.

Wir bauten unseren Schlafplatz auf und nachdem sich die Hunde hingelegt hatten, gönnten wir uns ein Gulasch und kurzes Aufwärmen im Zelt. Kurz darauf legten wir uns auch schon zum Schlafen hin, richtig ruhig wurde es auf dem Biwakplatz aber erst nach Mitternacht.

Am nächsten Morgen fiel das Aufstehen nach der kalten und kurzen Nacht doch etwas schwer. Nach dem morgendlichen Wässern der Hunde und Packen der Schlitten starteten wir in die letzte Etappe. Die Hunde liefen in den Sonnenaufgang bei märchenhaften Verhältnissen und wunderschöner Morgenstimmung. Nach Ankunft im Ziel nicht ganz 2 h später fror ich immer noch, erst eine warme Dusche konnte mich wieder etwas aufwärmen. Bald darauf traf Andy mit seinem Team ein, die Hunde wurden versorgt und wir konnten den Rest des Tages geniessen.

 

Auch dieses Jahr dürfen wir viele tolle Erinnerungen mit nach Hause nehmen, das Rennen hat sehr viel Spass gemacht und war einfach wieder wunderschön.

 

Jeder Hund hat seine Stärke mit eingebracht, zusammen als Team wurde alles vereint und das Beste ermöglicht.

Ich persönlich freue mich vor allem, dass unsere beiden jüngsten Hunde nach ihrer schweren Operation im September alles mitlaufen wollten und konnten…

Vielen Dank an alle Beteiligten!

Schneerennen 2012

Saison 2012:

Sprintrennen Splügen
Janine 1. Platz, 8 Hunde rr

Longtrail Sedivackuv Long 222 km         – siehe Bericht
Janine 1. Platz 7 Hunde rr
Andy Tour mit den Senior-Hunden

Mitteldistanz Bernau
Janine 3. Platz, 8 Hunde rr

Longtrail Trans-Thüringia 265 km
Janine 1. Platz 7 Hunde rr
Andy Tour mit den Senior-Hunden

Nachrennen Morgins, 2x 18 km und 500 Höhenmeter
Janine 3. Platz 8 Hunde

Innerkrems Longtrail
Janine 1. Platz 4 Hunde
Andy 2. Platz 4 Hunde